Heimat der Symbadischen Reservisten
Stand 17.05.26
Fotos: Walter Pfirsig/ Text/ Fotos: Manfred Löffler
Regenschauer erwarteten uns zu Beginn unserer Führung an der KZ-Gedenkstätte Vulkan bei Haslach im Kinzigtal. Sie ließen glücklicherweise nach, sodass Sören Fuß auch sein Bildmaterial präsentieren konnte. Wie an vielen Orten, hat man auch hier im Kinzigtal versucht, die Voraussetzungen für eine unterirdische Produktionsstätte zu schaffen. Die Mercedes-Werke in Gaggenau hatten großes Interesse daran, da ihre Fabriken Ziel alliierter Bombenangriffe waren. Unter unmenschlichen Bedingungen schufteten Häftlinge aus dem Konzentrationslager Natzwiller-Struthof und aus dem Sicherungslager Schirmeck, um die Voraussetzungen für die Produktionsanlagen in den Stollen eines ehemaligen Steinbruchs zu schaffen. Sören Fuß stieß vor Jahrzehnten auf erste Berichte über die Lager, in denen die Häftlinge untergebracht waren, und auf ihre Arbeitsstätte. Erst 1998 wurde die Gedenkstätte eingeweiht, nachdem lange der Mantel des Schweigens über diesem Ort lag. Einer der Hauptinitiatoren war Sören Fuß und man spürte, wie sehr ihn die Recherchen zu den Vorkommnissen in den Lagern und die Versöhnungsarbeit zwischen der einheimischen Bevölkerung und den Überlebenden über viele Jahre angetrieben haben.
Beim gemeinsamen Mittagessen in der „Sonne“ in Gutach wurden wir vom Gutacher Bürgermeister Siegfried Eckert begrüßt, der uns die Region vorstellte.
Den Abschluss unserer Exkursion bildete der Besuch der Vogtsbauernhöfe, einer beachtlichen Sammlung von typischen Schwarzwaldhäusern, die alle in mühevoller Kleinarbeit von ihren Standorten ins Freilichtmuseum versetzt wurden, wo sie in ihrem Originalzustand zu besichtigen sind. Der Dank für die Organisation dieses erkenntnisreichen Tages galt am Schluss Richard Bramowski, der als Ortskundiger das gelungene Programm zusammengestellt hatte.
Stand 26.04.26
Bericht und Fotos: Manfred Löffler
Der Hinterwaldkopf mit seiner umfassenden Rundsicht war das erste wichtige Wanderziel unsere Sektionstour. Bei frühlingshaftem Wanderwetter wanderten wir vom Bahnhof in Hinterzarten durch das Alpersbacher Hochtal unserem ersten Etappenziel entgegen. Der Hinterwaldkopf mit 1198 m bot dank seiner exponierten Lage einen Panoramablick in alle Himmelsrichtungen. Auf dem Gipfel haben Mitglieder der Freiburger Turnerschaft ein beeindruckendes Denkmal für ihre in den beiden Weltkriegen verstorbenen Mitglieder errichtet. Nach dem Abstieg über Weidegelände war die Höfener Hütte bald erreicht. Die Einkehr in Panoramalage bot die Möglichkeit zur Rast, ehe es hinunter ging ins Dreisamtal. Die Bahnfahrer mussten sich auf dem letzten Stück sehr beeilen, um den Zug zu erreichen – es hat dann auch gerade noch gereicht! Ein schöner Wandertag mit tollen Ausblicken und guten Gesprächen – so das Resümee dieses Tages.
Stand 22.03.26
Todtnau: 1. Wanderpokalschießen
Entstanden war die Idee bei unserer Kandelfeier im Oktober 2025. Nach intensiven Vorbereitungen durch Markus Gerspacher (RK Todtnau) und Jürgen Riesterer (RK Markgräflerland) konnte nun auf den Anlagen der Schützengesellschaft Todtnau das 1. Wanderpokalschießen durchgeführt werden. Die Todtnauer Schützengesellschaften zählt in unserer Region zu den ältesten, lässt sich ihre Geschichte doch bis 1486 zurückverfolgen. Geschossen wurde mit dem KK-Gewehr auf 50 Meter im sitzend-aufgelegten Anschlag. Nach den Probeschüssen wurden 40 Wertungsschüsse abgegeben. Wir traten als gemischte Mannschaft an, bestehend aus der Sektion Baden-Schwarzwald und den Amis du Hartmannswillerkopf. Den Wanderpokal errang die Mannschaft des Uffz-Corps der Reserve Hochrhein mit 1733
Ringen. Hardy Dicke von der RK Kaiserstuhl war mit 371 Ringen der beste
Einzelschütze. Unsere Mannschaft platzierte sich auf Platz 7 von insgesamt elf
teilnehmenden Mannschaften. Die Veranstaltung war bestens organisiert, für das leibliche Wohl war gesorgt und so ergaben sich zahlreiche kameradschaftliche Gespräche. Die Siegermannschaft durfte nicht nur den Pokal mit nach Haus nehmen, sondern auch den Auftrag, das nächste Schießen zu organisieren. „Also dann 2027
am Hochrhein“, so verabschiedeten sich viele, ehe sie den Heimweg antraten.
Text und Bilder: Manfred Löffler
Stand 03.03.26
Im „Löwen“ in Kirchzarten fand die Mitgliederversammlung der Sektion Baden-
Schwarzwald im Verband der Gebirgstruppe statt. Traditionell begannen wir mit
einem gemeinsamen Essen, ehe die Regularien an der Reihe waren. Im Rückblick
zum Jubiläumsjahr 2025 konnte über zahlreiche Veranstaltungen berichtet werden.
Ein Verein ist kein auf Gewinn ausgerichtetes Unternehmen und dementsprechend
hielten sich die Einnahmen und Ausgaben im Kassenbericht die Waage. Das im
vergangenen Jahr geschaffene Ehrenzeichen unserer Sektion wurde an Robert
Orzschig, Vorsitzender der Kreisgruppe Baden-Südwest im Reservistenverband
sowie an unsere Mitglieder Viktor Asal, Lothar Mergele und Dr. Bernhard
Riegelsberger verliehen. In kameradschaftlicher Atmosphäre klang die Versammlung
aus.
Text und Fotos: Sektion Baden-Schwarzwald
Stand 11.02.26
Text/Bilder: Sektion Baden-Schwarzwald
Dreizehn Ortsteile zählt die Gemeinde Todtmoos – und zumindest einige davon gelten als schneesicher. Welche Route man bei den derzeit schwindenden Schneehöhen aussuchen musste, das wussten unsere beiden ortskundigen Mitglieder Felix Kahlert und Christoph Eckert. Sie begleiteten unsere Gruppe auf einer aussichtsreichen Rundtour über die Stricker Höhe zum Todtmooser Hausberg Hochkopf mit seinem markanten Turm. Zurück ging es über den Weißenbachsattel am Hochkopfhaus vorbei mit einem letzten Anstieg zum Schweinelekopf. Beim Abstieg überraschte die teilweise beachtliche Schneehöhe, obwohl an den gegenüber liegenden Sonnenhängen nur noch kleine Schneereste zu sehen waren. Bei der Bergrettungswache Todtmoos angelangt, endete unsere Rundtour, bei der wir nicht nur schöne Aussichtspunkte passierten, sondern auch vieles über den einstigen regen Skibetrieb erfuhren. Mit guten Gesprächen in kameradschaftlicher Runde endete ein gelungener Tourentag.
Stand 02.01.26
Bild/Bericht: Bramowski
Am 10.12.2025 traf sich gegen 09:00 Uhr eine Gruppe um Robert Lenhardt von den Amis de Hartmannswillerkopf (www.ahwk.fr) am Hartmannsweilerkopf, Domäne Hirtzenstein. Bei milden Temperaturen und sehr guten Witterungsbedingungen begann die gemeinsame Veranstaltung.
Geplant war eine Kranzniederlegung am deutschen Jägerdenkmal anlässlich seines 110-jährigen Bestehens sowie eine anschließende Exkursion. Als Vertreter der Sektion nahmen Thomas Prutscher und Richard Bramowski teil.
Der Einladung folgte zudem eine Abordnung des Jägerbataillons 291 der Deutsch-Französischen Brigade aus Illkirch, die ebenfalls einen Kranz mitbrachte. Die anwesenden Kameraden zeigten sich sichtlich beeindruckt von der Örtlichkeit und der geschichtlichen Bedeutung des Hartmannsweilerkopfes. Der Kontakt zur militärischen Abordnung war durch Roland Berr OSFw a.D aus Lenzkirch-Kappel hergestellt worden.
Der Kranz wurde stilecht mit einem „Wolf“ zum Denkmal gebracht. Fahrer des Fahrzeugs war ein ehemaliger Gebirgsjäger aus Schneeberg in Sachsen. Nach mehreren kleineren Zwischenstopps kehrte die Gruppe schließlich wieder zum Ausgangspunkt zurück. Nach einer gemeinsamen Einkehr trat man anschließend die Heimfahrt an.
Stand 03.12.25
Text/Bilder: Löffler/ Pfirsig
Mit dem traditionellen Adventsessen beschlossen wir das Vereinsjahr. Vorsitzender
Albert Josef Zettler konnte im „Löwen“ in Kirchzarten zahlreiche Mitglieder und Gäste
begrüßen. Das im Jubiläumsjahr gestiftete Ehrenzeichen der Sektion Baden-
Schwarzwald durften verdiente Kameraden entgegennehmen.
Die Veranstaltung der Schlusspunkt eines ereignisreichen Vereinsjahres und bot
ausreichend Gelegenheit zu guten Gesprächen.
Stand 16.11.25
Text: Löffler/ Bilder: Sektion Stuttgart/ Schwarzwald
Stand 10.11.25
Bild/ Text: Walter/ Löffler
Vor 100 Jahren errichteten die Heimkehrer vom Jägerregiment 3 ein Denkmal für ihre gefallenen und vermissten Kameraden. Wir versammelten uns am Jägerbrünnele und unser Vorsitzender Albert Josef Zettler erinnerte in seiner Ansprache an die Toten aller Kriege und besonders an die vom Jägerregiment 3. Wie künftiger Vandalismus verhindert werden kann, war ein Gesprächsthema unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Mit einem kurzen Gebet endete die kleine Zeremonie am Brunnen. Anschließend erhielten wir noch einen informativen Einblick zu den Tätigkeitsfeldern der Forstwissenschaftlichen Versuchsanstalt, ehe wir zum gemeinsamen Mittagessen in das Restaurant Wonnhalde gingen.
Stand 13.10.25
Stand 08.09.25
Bild/ Text: M.Löffler
Die Erinnerung an die Schlacht von Sidi-Brahim ist fester Bestandteil der Tradition
der französischen Jägertruppe und ihrer Traditionsverbände. Der Vorsitzende der
Diables Bleus d´Alsace und in Personalunion der Diables Bleus Mulhouse,
Lieutenant-Colonel (H) Jean-Marie Rieth, konnte am Denkmal der 1. Panzerdivision
die Abordnungen der elsässischen Traditionsvereinigungen begrüßen. Wir von der
Sektion Baden-Schwarzwald waren ebenfalls mit einer Abordnung vertreten und
setzten damit ein Zeichen unserer Verbundenheit über den Rhein hinweg.
Stand 12.08.25
Text: M.Löffler Bilder: ARGE u. Sektion Baden-Schwarzwald e.V.
Fünfzig Jahre sind vergangen, seit der deutsche Soldatenfriedhof auf dem Grasberg
bei Bergheim im Elsass eingeweiht wurde. Er war die letzte Kriegsgräberstätte, die
der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge im Westen anlegte. Am Samstag, 9.
August 2025 fand dort die Gedenkfeier unter der Beteiligung deutscher und
französischer Abordnungen statt. Auch unsere Sektion zeigte mit einer Abordnung
Flagge. Traditionell ist an diesem Ort immer die Deutsch-Französische Brigade
anwesend, in diesem Jahr unter Führung ihres Kommandeurs Brigadegeneral
Christian Friedl. Der zweite Sonntag im August ist seit über sechs Jahrzehnten den
deutsch-französischen Gedenkfeiern am Bärenstall und am Col du Wettstein
gewidmet. Auch hier konnte der Bezirksvorsitzende Frank Hämmerle deutsche und
französische Abordnungen begrüßen. Zudem war ein Vertreter der
Offiziersgesellschaft Beider Basel anwesend und unsere Abordnung verstärkte
Daniel Kish, Hauptmann der Reserve der israelischen Armee. Er lebt in München
und war extra angereist, um ein Zeichen der Versöhnung zu setzen. Im Gedenken an
80 Jahre Friedensarbeit nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges und 50 Jahre
Soldaten-friedhof Bergheim verlieh der Volksbund den anwesenden
Fahnenabordnungen ein Fahnenband. Die Fortsetzung bildete die Feier mit Heiliger
Messe auf dem französischen Nationalfriedhof am Col du Wettstein. Wie in jedem
Jahr gab es zahlreiche Gespräche bei bayerischem Bier, badischen Brezeln und
Elsässer Wein beim abschließenden Ehren-wein.
Stand 23.07.25
Stand 06.07.25
Zum Friedensgottesdienst mit Segnung der neuen Fahne hatte die Sektion Württemberg-
Stuttgart in die Kirche St. Thomas und Johannes in Ludwigsburg eingeladen. Den
internationa-len Teilnehmern geschuldet, wurde der ökumenische Gottesdienst dreisprachig
gehalten. Mittelpunkt der Feier in der Kirche war die Segnung der neuen Fahne unserer
Stuttgarter Kameraden. Nach dem Gottesdienst konnten wir auf dem Weg zum
Garnisonsmuseum einiges über die Ludwigsburger Stadtgeschichte erfahren. Am Museum
empfing uns die angetretene Wache in ihren farbenprächtigen Uniformen. Der Empfang in
den dortigen Räumen bot die Möglichkeit zur Besichtigung der Sammlung und zu vielfältigen
Gesprächen. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt.
Text und Fotos: Manfred Löffler
Stand 07.06.25
Mit einer stattlichen Abordnung waren wir in diesem Jahr bei den Veranstaltungen zum Tag der Gebirgstruppe vertreten. Der feierliche Appell in der Edelweißkaserne in Mittenwald bildete den würdigen Rahmen für das Gelöbnis der Rekrutinnen und Rekruten zum Abschluss des ersten Teils ihrer Ausbildung. Nach dem gemeinsamen Mittagessen brachten die Busse der Bundeswehr die Teilnehmerschar hinauf zum Hohen Brendten. Am dortigen Ehrenmal erfolgte dann die Gedenkfeier. Hauptredner auf dem Hohen Brendten war Professor Dr. Sönke Neitzel. Er hob den hohen Stellenwert des Gedenkens an die Toten der Kriege und Gewaltherrschaften hervor und sprach über seine Bedeutung für Soldatinnen und Soldaten. Auch die anderen Redebeiträge, sei es in der Kaserne oder vor dem Ehrenmal, hinterließen bei den Zuhörern einen bleibenden Eindruck. Das sehr wechselhafte Wetter mit immer wieder auftretenden Schauern war zwar unangenehm, tat aber dem gelungenen Tag der Gebirgstruppe und seinem würdigen Rahmen keinen Abbruch. Mit vielen bleibenden Eindrücken traten wir die Heimfahrt an.
Text: Manfred Löffler
Fotos: Jürgen Böcherer, Manfred Löffler
Stand 27.04.25
Bild/ Text: Walter
Unser Kamerad Peter Pfefferle hatte erneut zusammen mit seiner Ehefrau Margaretha eine
schöne und interessante Wanderung für uns am letzten April-Samstag ausgearbeitet.
Vom Parkplatz am Haldenköpfle Skilift machten wir uns zu fünft - neben Peter und Margaretha
waren noch Martin Wider, Richard Bramowski und Jens Walter dabei - bei doch noch recht
frischen Temperaturen und einem teilweise unangenehmen Wind auf den Weg entlang der
Kapelle am Haldenhof, dem Hotel Halde und dem Gasthaus Bergwiese in Richtung
Eduardshöhe. Hier stärkten wir uns mit unserer Rucksackverpflegung bevor es weiter bergab in
Richtung Horben bei Freiburg und dann zur Talstation der Schauinslandbahn ging. Mit der
Schauinslandbahn fuhren wir auf die 1.220 m liegende Bergstation. Hier entschieden wir uns
noch einen ursprünglich nicht geplanten Abstecher zum in der Nähe befindlichen
Engländerdenkmal zu machen und kehrten im Anschluss daran wieder Richtung Parkplatz
zurück. Unsere Schlusseinkehr fand im Gastahaus Zum Hof in Hofsgrund statt. Hier genossen
wir bei interessanten und kurzweiligen Gesprächen unser warmes Essen.
Stand 26.03.25
Text :Löffler
Die Kienzlerschmiede in Kirchzarten ist ein Relikt der vorindustriellen Arbeitsweise. Eindrucksvoll begann Herr Jahnke vom Schwarzwaldverein die Führung mit einem Schwarz-Weiß-Film aus den 1960er-Jahren, in dem der letzte Schmied Theodor Kienzler noch einmal seine Arbeiten in der Hammerschmiede demonstrierte. Denn da hatte er sein Handwerk bereits aufgegeben und die Schmiede war schon im Besitz der Gemeinde Kirchzarten. Die Gemeinde ist nach wie vor Eigentümerin der denkmalgeschützten Schmiede, betreut wird sie aber von der Kirchzartener Ortsgruppe des Schwarzwaldvereins. Welche vielfältigen Antriebsmöglichkeiten sich durch die zwei unterschlächtigen Wasserräder ergaben, hat uns dann doch überrascht. Nicht nur der große Hammer, sondern auch Bohrmaschine und Kreissäge konnten über die unterschiedlichen Scheiben mittels Riemenantrieb in Gang gesetzt werden. Auch kleinere Geräte für den Haushalt hatte der Schmied installiert und konnte sich beispielsweise die Arbeit mit dem Fleischwolf mit Hilfe der Wasserkraft erleichtern. Nach diesem hochinteressanten Einstieg gings zum gemeinsamen Mittagessen im Hotel Löwen. Der Vorsitzende Albert Josef Zettler eröffnete dann die Mitgliederversammlung mit dem Hinweis, dass es galt Rückblick zu halten auf das erste Vereinsjahr als Sektion Baden-Schwarzwald. Aber nicht nur der Bericht, auch über die Kassenlage zum vergangenen Vereinsjahr war wichtiges Thema, sondern auch die Vorschau auf die nächsten Veranstaltungen und auf das Jubiläumsjahr 2025. Nach intensivem Gedankenaustausch konnte der Sektionsvorsitzende die Mitgliederversammlung schließen.
Stand 10.02.25
Text:Löffler/ Bilder:Walter
Leider lag auch in diesem Jahr kein Schnee, um unsere geplante Schneeschuhtour durchzuführen. So traf sich die Schar der Wanderfreudigen beim Naturfreundehaus am Fahrenberg und wanderte zum Roßberg. Aussichtsreich ging es hinüber zum Schanzenhäusle. Über die Hohwart-Schanze führte die Route in leichtem Auf und Ab zum Otten. Der Rückweg erfolgte leicht ansteigend zum Breitnauer Windrad und dann erreichte die Gruppe die restaurierte Ringelschanze. Schon der Start war Teil des Türkenlouis-Pfades, der die wieder sichtbar gemachten Teile einer Befestigungslinie verbindet, die der Markgraf Ludwig Wilhelm von Baden im Auftrag des Kaisers Leopold I. errichten ließ. Seinen Beinamen „Türkenlouis“ hatte der badische Markgraf durch seine Erfolge in den Türkenkriegen
erhalten. Es war schönes Wanderwetter, die Tour war nicht zu anstrengend und bot tolle Ausblicke zum verschneiten Feldberggebiet und zu den Vogesen. Mit der Schlussrast im gut geführten Naturfreundehaus endete die erste Sektionsveranstaltung des noch jungen Jahres.
