Heimat der Symbadischen Reservisten
Stand 06.07.26
Es war der 52. Internationale Schießwettbewerb, der am 3. und 4. Juli 2026 in Bruchsal
stattfand. Für den Pokalwettkampf am Samstag hatten wir eine Mannschaft gemeldet mit
Thomas Prutscher (Mannschaftsführer), Dr. Pasquale Montagna, Jan Motsch und Benedikt
Prutscher. Veranstaltet wurde der Wettbewerb von der Landesgruppe Baden-Württemberg und
der Kreisgruppe Mittlerer Oberrhein im Reservistenverband. Neben den deutschen
Mannschaften aus Reservistenkameradschaften, Polizei und Zoll beteiligten sich zahlreiche
internationale Mannschaften. Einen herausragenden ersten Platz in der Disziplin Gewehr G36
belegte Benedikt Prutscher. Die weiteren Ergebnisse sind in den nächsten Tagen auf der
Homepage des ISW zu finden.
Text: Manfred Löffler
Fotos: Thomas Prutscher
Stand 03.07.26
In diesem Jahr stand der Tag der Gebirgstruppe ganz im Zeichen des siebzigjährigen
Bestehens der Gebirgstruppe der Bundeswehr. Zahlreiche Redebeiträge und
ausliegende Dokumentationen zeugten davon. Für die Sektion Baden-Schwarzwald
war von besonderer Bedeutung, dass eine Abordnung der Diables Bleus aus dem
Elsass unter der Führung von Daniel Bonnewitz an den Veranstaltungen zum Tag der
Gebirgstruppe teilnahm. Das Treffen mit ihnen bereits am Vorabend war der würdige
Rahmen, um Thomas Prutscher das von der Sektion verliehene Silberne
Ehrenzeichen zu überreichen. Zwei Sektionen vertreten die Gebirgstruppe in Baden-
Württemberg. So war der zweite Abend dem Treffen mit unseren Stuttgarter
Kameraden gewidmet, bei dem der 70. Geburtstag des Stellvertretenden
Vorsitzenden der Sektion Württemberg-Stuttgart Wolfgang Mai im Mittelpunkt stand,
aber auch die deutsch-französische Freundschaft. Wir waren in diesem Jahr mit
zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern nach Mittenwald angereist, die alle mit
vielen Eindrücken wieder ihre Heimfahrt antraten.
Text: Manfred Löffler
Fotos: Sektion Baden-Schwarzwald
Stand 22.06.26
Bild/Text: M.Löffler
Wie schon die Woche zuvor in Vogtsburg, so zeichneten auch am 21. Juni 2026 die südlichen
RK´s der Kreisgruppe Baden-Südwest verantwortlich für den Veteranentag in Bad Krozingen.
Eröffnet wurde der Tag mit einem Feldgottesdienst. Mehrere Redebeiträge sowie Ehrungen
folgten. Zahlreiche Vereinigungen hatten ihre Stände aufgebaut. Benedikt Zettler vertrat die
Gebirgstruppe bei der Ausrüstungs- und Uniformschau, die Jürgen Riesterer organisiert hatte.
Der ist nicht nur bei der RK Markgräflerland, sondern auch in der Sektion Baden-
Schwarzwald Mitglied.
Stand 14.06.26
Text:Löffler/ Bilder: Pfirsig
Mit einem Jedermanns-Wettkampf feierte die RK Kaiserstuhl ihren 15. Geburtstag.
Unter der Federführung von Alexander Vögtle hatten die Organisatoren hatten einen Rundkurs von 6 km mit 10 Stationen vorbereitet. Elf Mannschaften gingen auf die Strecke. Wir waren mit einem Info-Stand vertreten. Wir blieben bis zur Siegerehrung, bot sie doch den würdigen Rahmen, um unserem Mitglied Steffen Gerwien das Bronzene Ehrenzeichen der Sektion zu überreichen.
Stand 17.05.26
Fotos: Walter Pfirsig/ Text/ Fotos: Manfred Löffler
Regenschauer erwarteten uns zu Beginn unserer Führung an der KZ-Gedenkstätte Vulkan bei Haslach im Kinzigtal. Sie ließen glücklicherweise nach, sodass Sören Fuß auch sein Bildmaterial präsentieren konnte. Wie an vielen Orten, hat man auch hier im Kinzigtal versucht, die Voraussetzungen für eine unterirdische Produktionsstätte zu schaffen. Die Mercedes-Werke in Gaggenau hatten großes Interesse daran, da ihre Fabriken Ziel alliierter Bombenangriffe waren. Unter unmenschlichen Bedingungen schufteten Häftlinge aus dem Konzentrationslager Natzwiller-Struthof und aus dem Sicherungslager Schirmeck, um die Voraussetzungen für die Produktionsanlagen in den Stollen eines ehemaligen Steinbruchs zu schaffen. Sören Fuß stieß vor Jahrzehnten auf erste Berichte über die Lager, in denen die Häftlinge untergebracht waren, und auf ihre Arbeitsstätte. Erst 1998 wurde die Gedenkstätte eingeweiht, nachdem lange der Mantel des Schweigens über diesem Ort lag. Einer der Hauptinitiatoren war Sören Fuß und man spürte, wie sehr ihn die Recherchen zu den Vorkommnissen in den Lagern und die Versöhnungsarbeit zwischen der einheimischen Bevölkerung und den Überlebenden über viele Jahre angetrieben haben.
Beim gemeinsamen Mittagessen in der „Sonne“ in Gutach wurden wir vom Gutacher Bürgermeister Siegfried Eckert begrüßt, der uns die Region vorstellte.
Den Abschluss unserer Exkursion bildete der Besuch der Vogtsbauernhöfe, einer beachtlichen Sammlung von typischen Schwarzwaldhäusern, die alle in mühevoller Kleinarbeit von ihren Standorten ins Freilichtmuseum versetzt wurden, wo sie in ihrem Originalzustand zu besichtigen sind. Der Dank für die Organisation dieses erkenntnisreichen Tages galt am Schluss Richard Bramowski, der als Ortskundiger das gelungene Programm zusammengestellt hatte.
Stand 26.04.26
Bericht und Fotos: Manfred Löffler
Der Hinterwaldkopf mit seiner umfassenden Rundsicht war das erste wichtige Wanderziel unsere Sektionstour. Bei frühlingshaftem Wanderwetter wanderten wir vom Bahnhof in Hinterzarten durch das Alpersbacher Hochtal unserem ersten Etappenziel entgegen. Der Hinterwaldkopf mit 1198 m bot dank seiner exponierten Lage einen Panoramablick in alle Himmelsrichtungen. Auf dem Gipfel haben Mitglieder der Freiburger Turnerschaft ein beeindruckendes Denkmal für ihre in den beiden Weltkriegen verstorbenen Mitglieder errichtet. Nach dem Abstieg über Weidegelände war die Höfener Hütte bald erreicht. Die Einkehr in Panoramalage bot die Möglichkeit zur Rast, ehe es hinunter ging ins Dreisamtal. Die Bahnfahrer mussten sich auf dem letzten Stück sehr beeilen, um den Zug zu erreichen – es hat dann auch gerade noch gereicht! Ein schöner Wandertag mit tollen Ausblicken und guten Gesprächen – so das Resümee dieses Tages.
Stand 22.03.26
Todtnau: 1. Wanderpokalschießen
Entstanden war die Idee bei unserer Kandelfeier im Oktober 2025. Nach intensiven Vorbereitungen durch Markus Gerspacher (RK Todtnau) und Jürgen Riesterer (RK Markgräflerland) konnte nun auf den Anlagen der Schützengesellschaft Todtnau das 1. Wanderpokalschießen durchgeführt werden. Die Todtnauer Schützengesellschaften zählt in unserer Region zu den ältesten, lässt sich ihre Geschichte doch bis 1486 zurückverfolgen. Geschossen wurde mit dem KK-Gewehr auf 50 Meter im sitzend-aufgelegten Anschlag. Nach den Probeschüssen wurden 40 Wertungsschüsse abgegeben. Wir traten als gemischte Mannschaft an, bestehend aus der Sektion Baden-Schwarzwald und den Amis du Hartmannswillerkopf. Den Wanderpokal errang die Mannschaft des Uffz-Corps der Reserve Hochrhein mit 1733
Ringen. Hardy Dicke von der RK Kaiserstuhl war mit 371 Ringen der beste
Einzelschütze. Unsere Mannschaft platzierte sich auf Platz 7 von insgesamt elf
teilnehmenden Mannschaften. Die Veranstaltung war bestens organisiert, für das leibliche Wohl war gesorgt und so ergaben sich zahlreiche kameradschaftliche Gespräche. Die Siegermannschaft durfte nicht nur den Pokal mit nach Haus nehmen, sondern auch den Auftrag, das nächste Schießen zu organisieren. „Also dann 2027
am Hochrhein“, so verabschiedeten sich viele, ehe sie den Heimweg antraten.
Text und Bilder: Manfred Löffler
Stand 03.03.26
Im „Löwen“ in Kirchzarten fand die Mitgliederversammlung der Sektion Baden-
Schwarzwald im Verband der Gebirgstruppe statt. Traditionell begannen wir mit
einem gemeinsamen Essen, ehe die Regularien an der Reihe waren. Im Rückblick
zum Jubiläumsjahr 2025 konnte über zahlreiche Veranstaltungen berichtet werden.
Ein Verein ist kein auf Gewinn ausgerichtetes Unternehmen und dementsprechend
hielten sich die Einnahmen und Ausgaben im Kassenbericht die Waage. Das im
vergangenen Jahr geschaffene Ehrenzeichen unserer Sektion wurde an Robert
Orzschig, Vorsitzender der Kreisgruppe Baden-Südwest im Reservistenverband
sowie an unsere Mitglieder Viktor Asal, Lothar Mergele und Dr. Bernhard
Riegelsberger verliehen. In kameradschaftlicher Atmosphäre klang die Versammlung
aus.
Text und Fotos: Sektion Baden-Schwarzwald
Stand 11.02.26
Text/Bilder: Sektion Baden-Schwarzwald
Dreizehn Ortsteile zählt die Gemeinde Todtmoos – und zumindest einige davon gelten als schneesicher. Welche Route man bei den derzeit schwindenden Schneehöhen aussuchen musste, das wussten unsere beiden ortskundigen Mitglieder Felix Kahlert und Christoph Eckert. Sie begleiteten unsere Gruppe auf einer aussichtsreichen Rundtour über die Stricker Höhe zum Todtmooser Hausberg Hochkopf mit seinem markanten Turm. Zurück ging es über den Weißenbachsattel am Hochkopfhaus vorbei mit einem letzten Anstieg zum Schweinelekopf. Beim Abstieg überraschte die teilweise beachtliche Schneehöhe, obwohl an den gegenüber liegenden Sonnenhängen nur noch kleine Schneereste zu sehen waren. Bei der Bergrettungswache Todtmoos angelangt, endete unsere Rundtour, bei der wir nicht nur schöne Aussichtspunkte passierten, sondern auch vieles über den einstigen regen Skibetrieb erfuhren. Mit guten Gesprächen in kameradschaftlicher Runde endete ein gelungener Tourentag.
Stand 02.01.26
Bild/Bericht: Bramowski
Am 10.12.2025 traf sich gegen 09:00 Uhr eine Gruppe um Robert Lenhardt von den Amis de Hartmannswillerkopf (www.ahwk.fr) am Hartmannsweilerkopf, Domäne Hirtzenstein. Bei milden Temperaturen und sehr guten Witterungsbedingungen begann die gemeinsame Veranstaltung.
Geplant war eine Kranzniederlegung am deutschen Jägerdenkmal anlässlich seines 110-jährigen Bestehens sowie eine anschließende Exkursion. Als Vertreter der Sektion nahmen Thomas Prutscher und Richard Bramowski teil.
Der Einladung folgte zudem eine Abordnung des Jägerbataillons 291 der Deutsch-Französischen Brigade aus Illkirch, die ebenfalls einen Kranz mitbrachte. Die anwesenden Kameraden zeigten sich sichtlich beeindruckt von der Örtlichkeit und der geschichtlichen Bedeutung des Hartmannsweilerkopfes. Der Kontakt zur militärischen Abordnung war durch Roland Berr OSFw a.D aus Lenzkirch-Kappel hergestellt worden.
Der Kranz wurde stilecht mit einem „Wolf“ zum Denkmal gebracht. Fahrer des Fahrzeugs war ein ehemaliger Gebirgsjäger aus Schneeberg in Sachsen. Nach mehreren kleineren Zwischenstopps kehrte die Gruppe schließlich wieder zum Ausgangspunkt zurück. Nach einer gemeinsamen Einkehr trat man anschließend die Heimfahrt an.
Stand 03.12.25
Text/Bilder: Löffler/ Pfirsig
Mit dem traditionellen Adventsessen beschlossen wir das Vereinsjahr. Vorsitzender
Albert Josef Zettler konnte im „Löwen“ in Kirchzarten zahlreiche Mitglieder und Gäste
begrüßen. Das im Jubiläumsjahr gestiftete Ehrenzeichen der Sektion Baden-
Schwarzwald durften verdiente Kameraden entgegennehmen.
Die Veranstaltung der Schlusspunkt eines ereignisreichen Vereinsjahres und bot
ausreichend Gelegenheit zu guten Gesprächen.
Stand 16.11.25
Text: Löffler/ Bilder: Sektion Stuttgart/ Schwarzwald
Stand 10.11.25
Bild/ Text: Walter/ Löffler
Vor 100 Jahren errichteten die Heimkehrer vom Jägerregiment 3 ein Denkmal für ihre gefallenen und vermissten Kameraden. Wir versammelten uns am Jägerbrünnele und unser Vorsitzender Albert Josef Zettler erinnerte in seiner Ansprache an die Toten aller Kriege und besonders an die vom Jägerregiment 3. Wie künftiger Vandalismus verhindert werden kann, war ein Gesprächsthema unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Mit einem kurzen Gebet endete die kleine Zeremonie am Brunnen. Anschließend erhielten wir noch einen informativen Einblick zu den Tätigkeitsfeldern der Forstwissenschaftlichen Versuchsanstalt, ehe wir zum gemeinsamen Mittagessen in das Restaurant Wonnhalde gingen.
Stand 13.10.25
Stand 08.09.25
Bild/ Text: M.Löffler
Die Erinnerung an die Schlacht von Sidi-Brahim ist fester Bestandteil der Tradition
der französischen Jägertruppe und ihrer Traditionsverbände. Der Vorsitzende der
Diables Bleus d´Alsace und in Personalunion der Diables Bleus Mulhouse,
Lieutenant-Colonel (H) Jean-Marie Rieth, konnte am Denkmal der 1. Panzerdivision
die Abordnungen der elsässischen Traditionsvereinigungen begrüßen. Wir von der
Sektion Baden-Schwarzwald waren ebenfalls mit einer Abordnung vertreten und
setzten damit ein Zeichen unserer Verbundenheit über den Rhein hinweg.
Stand 12.08.25
Text: M.Löffler Bilder: ARGE u. Sektion Baden-Schwarzwald e.V.
Fünfzig Jahre sind vergangen, seit der deutsche Soldatenfriedhof auf dem Grasberg
bei Bergheim im Elsass eingeweiht wurde. Er war die letzte Kriegsgräberstätte, die
der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge im Westen anlegte. Am Samstag, 9.
August 2025 fand dort die Gedenkfeier unter der Beteiligung deutscher und
französischer Abordnungen statt. Auch unsere Sektion zeigte mit einer Abordnung
Flagge. Traditionell ist an diesem Ort immer die Deutsch-Französische Brigade
anwesend, in diesem Jahr unter Führung ihres Kommandeurs Brigadegeneral
Christian Friedl. Der zweite Sonntag im August ist seit über sechs Jahrzehnten den
deutsch-französischen Gedenkfeiern am Bärenstall und am Col du Wettstein
gewidmet. Auch hier konnte der Bezirksvorsitzende Frank Hämmerle deutsche und
französische Abordnungen begrüßen. Zudem war ein Vertreter der
Offiziersgesellschaft Beider Basel anwesend und unsere Abordnung verstärkte
Daniel Kish, Hauptmann der Reserve der israelischen Armee. Er lebt in München
und war extra angereist, um ein Zeichen der Versöhnung zu setzen. Im Gedenken an
80 Jahre Friedensarbeit nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges und 50 Jahre
Soldaten-friedhof Bergheim verlieh der Volksbund den anwesenden
Fahnenabordnungen ein Fahnenband. Die Fortsetzung bildete die Feier mit Heiliger
Messe auf dem französischen Nationalfriedhof am Col du Wettstein. Wie in jedem
Jahr gab es zahlreiche Gespräche bei bayerischem Bier, badischen Brezeln und
Elsässer Wein beim abschließenden Ehren-wein.
