Reservistenkameradschaft Nördl. Breisgau - Herbolzheim

 

 

 

 Bericht zum 10. Gedenkmarsch am Samstag, den 13.01.2018 

 

 

 

 Friedenskapelle in Wallburg 

 

Die Friedenskapelle wurde aus Sandsteinquadern erbaut und 1987 eingeweiht als Dank für die Heimkehr vom 2. Weltkrieg und als Brückenbau zur deutsch-französischen Verständigung mit Freunden aus dem Elsass. Über 100 Personen können darin Platz finden. Wir feierten dort eine ökumenische Andacht mit Regens Dr. Christian Heß und Prädikant Johannes Narr für unsere in den Einsätzen zu Tode gekommenen Kameraden und für alle Gefallenen der Kriege allgemein. 

 

 

 

 

10. Gedenkmarsch am Samstag, den 13.01.2018 – Herbolzheim - Wallburg 

 

Station 1: Kapelle „Zur schmerzhaften Muttergottes“ 

An einer Rasthütte vorbei kammen wir zu einem weiteren blütenreichen Magerrasen hinter dem Zaun und dann zur Kapelle der "Schmerzhaften Muttergottes auf dem Kahlenberg" . Die Kapelle wurde von einem Ettenheimer Bürger um 1650 aufgrund eines Gelübdes errichtet. Die Wallfahrer kamen immer am Freitag und oft, weil sie an Fieber litten. Auf dem Barockkreuz von 1752 vor der Kapelle ist zu lesen: "Fliet ihr widerwertige Theil" und: "Allhier bittet eijeren Gott das er eich woll errethen von aller Fiebers Noth" . Vom alten Kreuzweg von Ettenheim her (1731) sind noch drei Stationen bruchstückhaft erhalten. 

Station 2: Heubergturm 

Der Heubergturm ist ein kleiner Aussichtsturm zischen Herbolzheim, Ringsheim, Ettenheimweiler und Ettenheim. Er liegt auf rund 282 Meter ü.NN, wurde vom Schwarzwaldverein errichtet und ist frei zugänglich. Beim Heubergturm gibt es die „Heuberggaststätte“ und die Möglichkeit zur gemütlichen Einkehr.Inhaber: Peter Hecht 

Station 3: St. Anna Kapelle 

Wie alt die Kapelle ist, konnte bis heute nicht festgestellt werden.Sicher ist nur, dass sie schon vor dem 30jährigen Krieg bestand. In dem im Jahre 1626 geschriebenen Buch „Erneuerung der Rechte des Klosters Ettenheimmünster auf das Dorf Münchweier“, wird die Kapelle als „Sanct Annen Heusslin“ beschrieben. Im Jahre 1747 erfolgte ein Neubau der Kapelle. 1898 wurde ein Vorbau errichtet, der als Zuflucht vor dem Gewitter dienen sollte. 

»ANNAHIISLI« heißt im Volksmund die St. Anna-Kapelle südwestlich von Ettenheim-Münchweier in Baden. Sie wird erstmals 1626 urkundlich erwähnt. Der Neubau stammt aus dem Jahr 1747. Er wird von einem eindrucksvollen Barockkreuz flankiert. Die heilige Anna, die Mutter der Gottesmutter Maria und damit Großmutter Jesu, ist die Patronin: 

von Florenz, Innsbruck und Neapel; der Mütter, Hausfrauen und Witwen; für Kindersegen, Regen, wieder finden verlorener Gegenstände; 

Station 4: Friedenskapelle 

Friedenskapelle aus Sandsteinquadern erbaut und 1987 eingeweiht als Dank für die Heimkehr vom 2. Weltkrieg und als Brückenbau zur deutsch-französischen Verständigung mit Freunden aus dem Elsass. 

 

Lourdes-Grotte (seit 1962) lädt zur Einkehr ein. Aus mächtigen Sandsteinquadern ist die Friedenskapelle aufgebaut, die 1987 eingeweiht wurde. Über 100 Personen können darin Platz finden. Seit dem Jahre 1963 treffen sich die Kameraden des Heimkehrerortsverbandes Ettenheim hier in Wallburg und künden mit dem Initiator dieser Gedenkstätte, Berthold Föhrenbacher (17.01.1924), von Frieden und Versöhnung. Tausende Menschen haben in den vergangenen Jahren ihren Weg hierhergefunden, um Kraft und Mut zu holen. Mögen Sie, die Sie nun Einkehr gehalten haben, auch in Ihrem Alltag, in der Familie, an Ihrem Arbeitsplatz von der Friedensarbeit der ehemaligen Kriegsgefangenen künden, auch davon, dass der “Brückenbau” zu unseren Freunden im Elsass ein leuchtendes Beispiel der deutsch-französischen Verständigung geworden ist

 

 

 Fazit:

 

Eine gelungen Veranstaltung mit Zahlreichen Teilnehmer und mit Interessante Gespräche. Die Tour selbst war 16,3 km in 03:38 h mit 450 hm

 

Bilder: Teilnehmer Gedenkmarsch